Die 5 Hebel, um aus einer Projektanfrage einen qualifizierten Termin zu machen
1. Qualifizierung des Projekts bereits bei der Terminvereinbarung. Projekttyp (komplette Küche, Teilrenovierung, kleines Budget), Fläche, gewünschter Stil, bereits erstelltes 3D-Projekt oder nicht: Diese Kriterien, die direkt im Buchungsformular abgefragt werden, ermöglichen es dem Verkaufsberater, mit dem richtigen Kontext zum Termin zu erscheinen, anstatt ihn erst gemeinsam mit dem Kunden zu entdecken.
2. Automatische Zuweisung des passenden Verkaufsberaters. Je nach Art des Projekts, der gesuchten Spezialisierung (High-End, komplexe Raumplanung, kleiner Raum) oder der tatsächlichen Verfügbarkeit der Teams sollte die Zuweisung nicht mehr darauf basieren, wer gerade zum Zeitpunkt des Anrufs frei ist. Eine einmal eingerichtete automatische Zuweisungsregel lässt sich anschließend einheitlich auf alle Showrooms des Netzwerks anwenden.
3. Absicherung der Termine durch automatisierte Erinnerungen. Ein vereinbarter Termin ist nur dann nützlich, wenn er auch wahrgenommen wird – eine Herausforderung, die umso kritischer ist, da der Kaufzyklus einer Küche selten ist (durchschnittlich alle 21 Jahre pro Haushalt) und jedes verlorene Zeitfenster einen Verkaufsberater unnötig bindet. Der automatische Versand von Bestätigungen und Erinnerungen per E-Mail und SMS vor dem Termin ist der direkteste Hebel, um die Anzahl der nicht wahrgenommenen Termine zu reduzieren.
4. Ermöglichung eines ersten Austauschs aus der Ferne bei komplexen Projekten. Ein Teil der Kunden, insbesondere bei komplexen Planungsprojekten oder in der Vergleichsphase zwischen mehreren Anbietern, bevorzugt einen ersten Austausch per Videokonferenz mit einem Verkaufsberater, bevor sie den Showroom aufsuchen. Diese Option im selben Buchungsprozess anzubieten, verhindert, dass diese Interessenten an einen flexibleren Wettbewerber verloren gehen.
5. Konsolidierung der Steuerung über alle Showrooms hinweg. In einem Markt, der von großen Multi-Marken-Gruppen strukturiert ist, besteht die wahre Schwierigkeit nicht darin, einen Pilot-Showroom auszustatten, sondern eine konsolidierte Übersicht zu behalten: Welche Verkaufsberater sind am stärksten ausgelastet, wie hoch ist die Quote der wahrgenommenen Termine pro Showroom, wo liegen die Reibungspunkte? Eine zentralisierte Steuerung, ohne den einzelnen Showrooms ihre kommerzielle Autonomie zu nehmen, ermöglicht es, die ersten vier Hebel zu industrialisieren, anstatt sie auf eine einzige Verkaufsstelle zu beschränken.
Was das in der Praxis bedeutet
Ein europäischer Marktführer im Fachhandel, der über 1700 Verkaufsstellen in einem hybriden Netzwerk aus eigenen Filialen und Franchisepartnern betreibt, hat seine Expertenberatung vor Ort digitalisiert: automatische Zuweisung nach Kompetenz und Standort, automatisierte Terminerinnerungen und eine zentrale Steuerung für über 100 Standorte. Das Ergebnis: jährlich mehr als 50.000 vollautomatisch vereinbarte Termine sowie Teams, die weniger Zeit am Telefon verbringen und mehr Zeit für ihre Kunden haben.
Es handelt sich hierbei nicht um einen Küchenanbieter, sondern um einen Akteur im Bereich Natur, Tierbedarf und Wellness. Dennoch sind die genutzten Hebel – Vorab-Qualifizierung, kompetenzbasierte Zuweisung, automatisierte Erinnerungen und zentrale Steuerung – exakt dieselben, die auch für einen Beratungstermin im Küchenstudio gelten.
Zusammenfassend
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Häufig gestellte Fragen
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